THW Helferin aus Biedenkopf kehrt aus Japan zurück
Seit letzter Woche Samstag waren die Helferinnen und Helfer der Schnell-Einsatz-Einheit-Bergung-Ausland (SEEBA) in Japan im Einsatz. Am gestrigen Samstagabend konnten die Angehörigen und Freunde alle Helferinnen und Helfer wohlbehalten in Frankfurt in Empfang nehmen.
Auch die Helferin aus dem Ortsverband des Technischen Hilfswerks in Biedenkopf, Yvonne Ozek, kehrte gestern Abend müde, aber wohlauf aus Japan zurück. Das Team aus Deutschland hatte sich für die Rückreise mit Teams aus Großbritannien und der Schweiz zusammengeschlossen. Aus diesem Grund führte die Reiseroute das Team von Misawa (Japan) über Seol (Südkorea) nach Manchester (Großbritannien), von dort aus nach Zürich um dann schließlich gegen 21 Uhr in Frankfurt am Main wieder deutschen Boden zu betreten.
Nach einer ausführlichen Untersuchung auf Kontamination mit atomaren Teilchen durften die angereisten Verwandten und Freunde die Helferinnen und Helfern schließlich gegen 22:30 Uhr in die Arme schließen. Bereits im Vorfeld hatten der THW-Landesbeauftragte für Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland Herr Vogt und der THW-Präsident Herr Albrecht Brömme die angereisten Angehörigen und Freunde über den Verlauf des Gesamt-Einsatzes informiert. Brömme betonte in diesem Zusammenhang noch mal, dass für die Einsatzkräfte vor Ort zu keiner Zeit eine Gefährdung durch die havarierten Atomkraftwerke bestanden hätte. Alle Schritte wurden mit der Einsatzleitung in Bonn abgesprochen und durch ständige Messungen eines mitgereisten Strahlenschutzexperten abgesichert.
Im Namen der Bundesrepublik Deutschland bedankte sich der Staatsminister im Bundesinnenministerium Klaus-Dieter Fritsche noch einmal bei den 41 Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Einsatz.


0 Comments:
Kommentar veröffentlichen
<< Home