17 Dezember, 2011

Vorgezogenes Weihnachtsgeschenk


Die Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) in Biedenkopf konnten sich bereits einige Tage vor Weihnachten über ein besonderes Geschenk freuen. Im Rahmen einer Großbeschaffung durch den Bund wurde auch dem Ortsverband Biedenkopf ein neues Fahrzeug durch den Präsidenten des THW, Albrecht Brömme, übergeben. Der neue LKW mit Ladebordwand aus dem Hause MAN ersetzt das mittlerweile 28 Jahre alte Fahrzeug der Fachgruppe Elektroversorgung. Diese ist im Falle eines Stromausfalls in der Lage mithilfe einer Netzersatzanlage die Stromversorgung wiederherzustellen. Eine Netzersatzanlage ist im Prinzip ein großer Stromerzeuger auf einem LKW-Anhänger, der auch in öffentliche Netze einspeisen kann. Zuletzt geschah dies in größerem Umfang durch die Fachgruppe aus Biedenkopf z.B. im Münsterland 2005, aber auch im Ausland war der blaue Strom schon. Zusammen mit dem benötigten Kabelmaterial bringt es ein solcher Zug aus LKW und Aggregat dann schnell auf circa 20 Tonnen Gesamtgewicht. Das alte Fahrzeug aus Bundeswehrbeständen war mit 170 PS sehr knapp motorisiert. Auch hatten bisher nur zwei bis maximal drei Helfer auf der Zugmaschine Platz. Das neue Fahrzeug mit einer fast doppelt so starken Motorisierung (290 PS) und einem 18 Tonnen Fahrgestell anstatt dem bisherigen 10 Tonnen ist somit ein deutlicher Schritt nach vorne. Auch den Helfern wurde mit der langstreckentauglichen Kabine und ausreichend Platz für bis zu fünf Helfern gutes getan.

Zusammen mit dem bereits vorhandenen LKW mit Ladebordwand der zweiten Bergungsgruppe, dem sogenannten Mehrzweckkraftwagen (MzKw), ist der Ortsverband Biedenkopf in der Lage neben den eigentlichen Aufgaben der Bergungsgruppen bzw. der Fachgruppe Elektroversorgung, eine Transportkapazität von insgesamt rund 20 Tonnen zur Verfügung zu stellen. Der Landkreis Marburg-Biedenkopf hat dem THW daher die Sandsacklogistik übertragen. Für den Hochwasserfall lagern in den Ortsverbänden des THW Biedenkopf und Marburg mehrere Zehntausend Sandsäcke, von denen ständig ca. 2.500 gefüllte und transportfertig sind, die mit den vorhandenen Transportkapazitäten schnell an den Einsatzort gebracht werden können. Desweiteren werden für das Befüllen Sandsackfüllanlagen bereitgehalten. Überhaupt sind die Helferinnen und Helfer des THW auf Hochwassereinsätze spezialisiert. Allein im Ortsverband Biedenkopf wird eine Pumpenkapazität von ca. 8.000 Litern Schmutzwasser pro Minute vorgehalten, die bei Bedarf schnell und unkompliziert zur Verfügung gestellt werden kann. Wichtig ist dabei, dass das THW im Inland immer nur auf Anforderung eines Bedarfsträgers tätig werden darf. In der Mehrzahl der denkbaren Einsatzoptionen des THW, wie z.B. im Falle von Hochwasser wären dies die Leiter der örtlichen Feuerwehren. Ein Anruf bei der zentralen Leitstelle des Landkreises genügt, und das THW darf ausrücken.


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09 Dezember, 2011

Jahresabschluss 2011

Der diesjährige Jahresabschluss fand in der Unterkunft des THW Biedenkopf statt. Die Helfer hatten sich entschlossen, aus Gründen der Gemütlichkeit, nicht wie die Jahre zuvor eine Gastwirtschaft aufzusuchen, sondern stattdessen in der Unterkunft zu feiern.
In seiner Ansprache gab der Ortsbeauftragte Titus Weiss einen kurzen Abriss über das vergangene Jahr. Die vielen Aktivitäten für die Helfer und rund 9.000 geleisteten Stunden können nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Wegfall der Wehrpflicht und der demographische Wandel auch beim THW Biedenkopf angekommen sind.
Im Ausblick für 2012 wurde klar, dass die Aufgaben für den kleinen Ortsverband dabei nicht weniger werden.
Zwei Brücken, der Hessentag und diverse Projekte für den Grenzgang sind jetzt schon fest eingeplant. Dazu kommt wie in den Vorjahren auch, die Ausrichtung der Grundausbildungsprüfung und diverse Bereichsausbildungen.
Ab 2012 wird außerdem eine entscheidende Änderung vollzogen. Erstmals haben sich die Verantwortlichen entschieden, den Freitagsdienst auf den Montag zu legen, um dem geänderten Freizeitverhalten und der geänderten Helferstruktur, weg von der Verpflichtung hin zum Freiwilligen, Rechnung zu tragen.
Die besonders aktiven Helfer und die anwesenden frisch gebackenen Väter wurden außerdem mit kleinen Präsenten beschenkt.

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10 September, 2011

Das THW brauch mehr Vereinscharakter. Dies übten die Kameraden des OV Biedenkopf bei einer Kanutour auf der Lahn. Eingeladen waren auch die Familienmitglieder der Kameraden. Nur so kann bei den Partnern Verständnis fürs Hobby und beim Nachwuchs Begeisterung gewonnen werden. Die ca. 16 Kilometer lange Tour führte bei herrlichem Wetter von Aumenau nach Runkel, wo die Tour mit gemütlichem gemeinsamen Grillen ihren Abschluss fand.

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03 September, 2011

Hochzeit des Kameraden Jochen Rehn


Ein weiterer langjähriger Kamerad hat sich getraut. Jochen Rehn, Truppführer a.D. in der Fachgruppe E heiratet. Da durften die Kameraden des THW Biedenkopf wieder nicht fehlen. Da musste dann auch ein Elektriker mal beweisen, dass er mit der Säge umgehen kann. Teamplay hat er ja im
THW schon gelernt.

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Besuch des Steigers der FFW Erndtebrück



30 Meter sind eine stolze Höhe. Diese Höhe kann der Steiger der FFW Erndtebrück überwinden, den die Helfer und Junghelfer des THW-Biedenkopf bestaunen durften. Dieses Gerät ist in Deutschland einzigartig weil es nicht als klassische Drehleiter gilt.
Die wunderbare Aussicht über Biedenkopf konnten nicht alle Helfer geniesen. "Ganz schön hoch", so das Fazit der Kameraden.

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30 Juli, 2011

Spalierstehen bei der Hochzeit des Kameraden Wolf


Familienleben und das Ehrenamt zusammenbringen muss jetzt der Kamerad Christoph Wolf. Geübt wurde das schon mal bei der Hochzeit. Das Fahrzeug war standesgemäß der GKW 1 des OV Biedenkopf. Zusammen mit den Kameraden der Feuerwehr Allendorf standen die Kameraden des THW Spalier, um Christoph ins Eheleben zu geleiten.

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18 Juni, 2011

24h-Übung mit dem OV-Westerburg



In einem Steinbruch bei Westerburg auf dem Westerwald übten der OV-Biedenkopf und der OV-Westerburg das Zusammenspiel zweier Ortsverbände im Bergungseinsatz.
Unter anderem wurden Mauerdurchbrüche und das Bergen von Verletzten aus der Höhe geübt. In einer abschließenden Übung stützten die Helfer einen Gang ab, um dahinterliegende Verletzte zu retten. Die Kraftfahrer beider Ortsverbände übten in dieser Zeit, die Fahrt in schwierigem Gelände.
Koordiniert wurden die Einsatzstellen durch die FK des OV Westerburg.

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